Gemüsesuppe mit Hackbällchen

Ein Topf voll mit Suppe, ein Holzkochlöffel liegt oben auf mit einem einzelnen Hackbällchen.

Zugegebenermaßen macht diese Suppe optisch nicht viel her, doch ihr Geschmack macht das wieder wett. Außerdem ist sie sehr kalorien- und kohlenhydratarm, wodurch man sich wirklich satt essen kann. Die Menge sollte für 6-8 Portionen reichen. Sind es nur kleine Portionen sicherlich auch länger.

Eine kräftige Suppe mit viel Würze. Ideal zum Sattessen oder als Vorsuppe. Auch gut um Gemüsereste zu verarbeiten auch ohne das Hack und Ei, also vegetarisch absolut empfehlenswert.

Zutaten

  • 2 Zucchini,
  • 1 Bund Suppengrün (gern mit Petersilienwurzel)
  • 1 Liter Gemüsebrühe (achtet auf reine Brühe ohne Zuckerzusatz)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzeheca.
  • frischer Ingwer (ca. 1 TL gerieben)
  • 2 Dosen geschälte und gestückelte Tomaten
  • 500gr Rinderhack
  • 1 Ei
  • 1 TL Paprikapulver
  • Salz, Pfeffer,
  • 1-2 TL Kräuter de Provence oder ähnliche Kräutermischungen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Prise Zimt
  • 1 TL Honig
  • 2 EL Olivenöl

Kochutensilien

  • Schnellkochtopf oder großer Topf
  • feine Reibe
  • Messer
  • Kochlöffel
  • Holzbrett
  • Pürrierstab
  • Optional: Gemüse-Spiral/Spaghetti-Schneider und Pfanne

Zubereitung

  1. Das Suppengrün zerkleinern:
    1. Porree in halbe Ringe schneiden
    2. Knollensellerie, Petersilienwurzel und Karotten würfeln
    3. Petersilie zerhacken
  2. Zwiebel fein würfeln und die Hälfte für das Hack zur Seite legen
  3. Knoblauch hacken – oder erst später mit einer Knoblauchpresse in die Suppe geben.
  4. Zucchini waschen und das Stumpfe ende abschneiden, anschließend mit dem Spiralschneider zu Zoodles verarbeiten. Wenn ihr einen Aufsatz für „kurze Pasta“ habt, nutzt gerne diesen.
  5. Das Gemüse, die Kräuter de Provence und das Paprikapulver in einen Topf geben und mit dem Olivenöl ca. 10 Min anschwitzen. Es soll nicht braten. Immer wieder gut umheben.
  6. Mit Gemüsebrühe und den Tomaten aus der Dose ablöschen.
  7. Ingwer, Knoblauch, Lorbeerblatt, Honig, Zimt, 2 Prisen Salz und ordentlich Pfeffer (je nach gewünschter Schärfe) hinzugeben, ordentlich verrühren und den Topf mit einem Deckel verschließen.
    Benutzt ihr einen Schnellkochtopf darf das Ganze jetzt 20 Min bei geschlossenem Ventil vor sich hin köcheln. Ohne Schnellkochtopf empfehle ich 40 Min mit gelegentlichen umrühren. Vergesst nicht den Herd etwas herunterzudrehen, damit nichts anbrennt. Wie bei allen Suppen gilt für die Kochzeit, je länger desto leckerer.
  8. Während der Wartezeit die Hackbällchen vorbereiten: restliche Zwiebeln, Hack, Ei, etwas Salz und Pfeffer in einer Schüssel kräftig miteinander verkneten. Wascht euch vorhergründlich die Hände und nutzt gerne Kochhandschuhe wenn ihr im Teig herumknetet. Knetet solange bis das Ei gut verarbeitet ist und die MAsse etwas trockener wirkt.
  9. Formt Bällchen, die von der Größe her gut auf einen Esslöffel passen und mundgerecht sind. Stört euch nicht an den rohren Zwiebeln, diese sollten durch die Kochzeit gut durchgaren.
  10. Nehmt den Topf von der heißen Herdplatte und bereitet den Pürrierstab vor. Beim Schnellkochtopf öffnet ihn vorsichtig nachdem der Druck abgelassen/reduziert wurde – z.B. mit kalten Wasser in der Spüle.
  11. Sucht das Lorbeerblatt heraus.
  12. Pürriert die Suppe bis sie etwas dicker geworden ist, aber nicht bis das Gemüse komplett strukturlos ist. Wir wollen immer noch etwas zum Kauen haben. Und stellt den Topf anschließend bei niedriger Temperatur zurück auf den Herd, der Deckel muss diesmal nicht drauf.
  13. Für die Hackbällchen gibt es nun zwei Varianten zur Zubereitung:
    1. Meine Empfehlung: Gebt sie vorsichtig einzeln mit in die Suppe und lasst sie für 10-15 Min mit köcheln.
    2. Bratet sie vorher einmal kräftig an, wenn ihr etwas mehr Biss haben wollt. gebt sie mit etwas Öl in eine Pfanne und schwenkt sie darin, bis sie von allen Seiten leicht angebraten sind. Anschließend kommen sie noch für 5-10 Minuten mit in die Suppe.
  14. Guten Appetit!

Das Rezept ist auch ideal um einzelne Portionen einzufrieren oder sich für die Arbeit vorzubereiten. Wir essen bestimmt immer 2 bis 3 Tage an der Suppe. Sie sollte nicht zu lange ungekühlt stehen, wenn ihr sie mitnehmen wollt, füllt sie zum Abkühlen direkt in kleiner Behältnisse um. So kühlen die einzelnen Portionen schneller ab und können in den Kühlschrank.

Eine Schüssel Gemüsesuppe mit einem Hackbällchen auf einem weißem Löffel.

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