10 achtsame Ideen für einen starken Februar

Ein bunter regenschirm der auf dem Asphalt im Regen liegt.

Mir persönlich fällt es schwer unter den gegebenen Bedingungen ein achtsames Leben zu führen und einigermaßen mein seelisches Gleichgewicht zu erhalten. Daher habe ich mir viele kleine Listen mit Ideen für eine achtsame Zeit aufgeschrieben. Zehn Stück davon möchte ich euch mit in den Februar geben.

Wir sind im Jahr 2022 und noch immer stehen wir mitten in der Pandemie. Inzwischen im drittem Jahr. Die Zahlen steigen und während immer mehr Menschen auf jegliche Corona-Regeln pfeifen, gibt es noch viele, die sich freiwillig einschränken. Oder viele die eingeschränkt werden, zum Beispiel durch ausfallende oder geschlossene Freizeitaktivitäten.

Das zerrt wirklich sehr an meinen Nerven. Und wirklich wohl fühlen tut man sich ja derzeit bei den Infektionszahlen auch nicht, wenn man geboostert zum Fitnessstudio geht. Daher habe ich versucht meine Ideen so gut es geht ohne andere Menschen aufzuschreiben.

10 achtsame Ideen

  1. Sich die Zeit nehmen, einen Tee in Ruhe aufzugießen.
  2. In einer gewohnten Umgebung einfach mal stillstehen, Augen schließen und versuchen alle Geräusche mal bewusst wahrzunehmen. Kennst du alle oder sind auch neue dabei?
  3. Schreibe einen Monat eine Liste der Dinge, die dich an den einzelnen Tagen glücklich gemacht haben.
    Egal wie banal die Dinge erscheinen. Bei mir steht manchmal tatsächlich: „Saubere Socken angezogen“
  4. Fordere -wenn möglich- eine Auszeit für dich allein oder Pärchenzeit ein. Was brauchst du diesen Monat dringend?
  5. Koche ein dir unbekanntes Rezept was komplett anders ist als dein sonstiges Repertoire. (Schonmal geschmorrten Fenchel gegessen? Ich nicht.)
  6. Tue ganz bewusst nichts.
  7. Schreibe dir selbst einen kleinen Liebesbrief und schicke ihn per Schneckenpost ab.
  8. Bleib nochmal 5 Minuten länger liegen.
  9. Mache einen Anruf, denn du schon ewig vor dir herschiebst und feiere dich anschließend selbst dafür!
  10. Kaufe etwas was dir sonst ein paar Cent oder vielleicht einen Euro zu teuer ist, du aber gerne hättest. (Zum Beispiel die gute Butter, Bio-Milch oder das tolle Duschgel)

Zitat des Monats

„Eine Katze sitzt, bis ihr das Sitzen langweilig wird. Dann steht sie auf und geht weg.“

(Alan Watts)
Eine schwarze Maine Coon Katze die Aufmerksam und Achtsam auf einem Schwarzen Hintergrund hockt. Hat sie eine Idee was sie als nächstes tut? Oder denkt sie nur an jetzt?

Achtsamkeitsimpuls: Sammle dich

Selten sind wir vollkommen bei der Sache, dabei ist es stressfreier und achtsamer tatsächlich wenn wir eine Sache tun, diese auch wirklich zu tun. Nicht nebenbei bereits das Abendessen planen, Beziehungsprobleme beheben oder noch schnell dabei den kollegen anrufen um das nächste Projekt zu besprechen.

Nimm dir bei einer Handlung pro Tag vor, nur bei dieser Handlung zu sein. Sei es das Bügeln, das Kochen oder die tägliche Fahrt zum Büro.

Sammle dich vor beginn und konzentriere dich auf das was du tust. Wenn deine Gedanken dich entführen wollen, atme bewusst einmal durch und kehre zurück zu der Aufgabe. Sei dabei nicht enttäuscht oder sauer „weil du doch eigentlich nicht abdriften wolltest“ sondern sei einfach wieder bei der Aufgabe ohne deine Gedanken zu werten.

Sei achtsam und entspannt, nicht wertend und gestresst. Aber bewerte anschließend wie gut du die Aufgabe gemeistert hast. Bist du ohne Wutausbrüche durch den Morgenverkehr gekommen? Konntest du die Aufgabe gewissenhaft und vielleicht sogar etwas schneller als sonst abschließen? Wie fühlst du dich jetzt nach dem Abschluss?

Kartenlegung für Februar

Ich mag Tarot und habe mir herausgenommen für den Februar einmal die allgemeine Frage zu stellen:

  • Was bringt uns das Schicksal im Februar denn für eine Grundstimmung?

Das ist keine direkte private Legung, die nur für dich – den Leser – bestimmt ist, sondern eher eine allgemeine Ziehung, worauf man im Februar mal achten kann. Wenn die Karten dir Zusagen, du also eine Resonanz zu ihnen oder meiner Interpretation spürst, ist das schön. Wenn nicht, dann ist das auch okay und völlig verständlich bei einer öffentlichen Legung. Wenn du gar nicht ans Tarot glaubst und es unsinnig findest, dann ist auch das vollkommen okay!

Die Karten

In dem Bild liegen drei Tarotkarten des A.E.Waite-Decks aus dem Königfurt-Urania Verlag. In der Mitte liegt die Hohepriesterin, zur Linken die Vier der Kelche, zur Rechten steht der Eremit.
Februar Ziehung
In der Mitte liegt die Hohepriesterin, zur Linken die Vier der Kelche, zur Rechten steht der Eremit.

Wofür stehen nun diese Karten?

Die Mitte steht für die aktuelle Situation, aus der heraus wir in den Februar gehen.
Die linke Karte, also die erste in der Reihe, steht für etwas das bereits in dieser Situation da ist und eventuell ein Hindernis, eine Lösung, eine Unterstützung oder ein Problem darstellt. Sie ist eine „Haben“-Karte
Die rechte Karte, also die letzte in der Reihe, steht für das was kommen wird oder was zu beachten ist.

Interpretation

Die Hohepriesterin lehrt nicht, höchstens das Schweigen. Als Situationskarte kann sie sowohl auf eine Extremsituation hindeuten, in der die Ruhe bewahrt wurde, oder ein Anzeichen sein, dass die aktuelle Situation außer Kontrolle gerät – wahrscheinlich weil zu viel fehlgeleitete Kommunikation stattfand oder eine starke emotionale Beteiligung zu leidenschaftlichen Ausbrüchen geführt hat.

Der junge Mann auf der vier der Kelche hat bereits drei Kelche, welche er nicht beachtet und scheint auch den Kelch welchen ihn aus den Wolken gereicht wird nicht akzeptieren zu wollen. Als „Haben“-Karte deutet in Verbindung mit der Situationskarte „Hohepriesterin“ scheint es so, als hätten wir bereits mehr als genug Möglichkeiten aus der aktuellen Extremsituation herauszutreten und die von der Hohepriesterin angemahnten Ruhe zu erreichen – jedoch kann uns diese Karte auch darauf hinweisen unsere Möglichkeiten zu betrachten und wohlüberlegt in Aktion zu treten. Der erste Impuls ist nicht die beste Lösung der aktuellen Situation.

Der Eremit blickt einsam mit seinen Licht in die Ferne, anders als der junge Mann auf der Vier der Kelche hat er in seinen Leben bereits meisten Lektionen gelernt. In der Legung als Zukunftskarte kann er für Isolation stehen oder auch für den Hinweis auf vom Leben angebotene Lehrer zu lauschen. Die Lehrmeister müssen nicht immer älter sein. Oder alte Männer mit Rauschebart.

Halte die Augen offen und beobachte die Menschen um dich herum, vielleicht wartet in der Zukunft eine Lehre auf dich. Vielleicht brauchst du auch den vom Eremiten angebotenen Rückzug um noch einmal über deine Möglichkeiten und deine bislang gepflegte Kommunikation nachzudenken. Dem Eremiten zu folgen könnte dich Reif und Weise werden lassen, wenn du gewillt bist zu beobachten, statt zu sprechen.


Ich wünsche euch allen einen erfolgreichen Februar und hoffe, dass euch der Beitrag gefallen hat. Hinterlasse gerne eine kurze Rückmeldung dar oder teile den Beitrag!

Achja: Und ein frohes Lichtmess euch allen <3


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